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Die Hubertusalm
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Die Hubertusalm

4

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Die Hubertusalm

Am Morgen muss Jarosch relativ früh aufstehen. Er streichelt die Zwei Frauen und verabschiedet sich mit einem Kuss. Nicht auf den Mund. Die zwei entzückenden Hinterteile liegen frei. Beide bemerken das, aber rühren sich nicht. Sie spielen Schlaf. Kaum ist er draußen, flüstert Karinka zu Etela:

"Aber lieb ist er. Er hat ein weiches Herz."

Beide warten noch, bis Jarosch das Haus verlassen hat. Er pfeift vor Tür. Einen Titel von Prinz. Etela pfeift gleich mit.

"Wir bleiben noch etwas liegen", sagt Karinka.

"Mein Kopf drückt ein bisschen."

"Den Zustand wirst du jetzt etwas öfter haben."

"Das werde ich vermeiden", antwortet Karinka.

"Willst du nicht mal die Fotos anschauen?"

"Wir können die uns im Fernseher anschauen."

"Wenn das funktioniert", antwortet Etela. "Sonst bleibt dir noch der Laptop."

"Dort schauen wir uns das Teil an. Er ist wirklich groß."

"Aber Vorsicht. Ohne Vorbereitung geht der nicht dort hin, wo du es gern hättest."

"Das glaube ich gern. Die Vorbereitung wirst du doch sicher übernehmen."

"Zu gerne. Mir wäre deine Muschi unberührt lieber."

"So ganz unberührt ist die nicht."

"Geblutet hast du aber nicht."

"Das wundert mich schon auch. Mir hat dabei auch Nichts weh getan."

Etela küsst das Schambein Karinkas vor Freude.

Die Zwei schlafen noch einmal ein bis der Wecker klingelt. Glücklich und umarmt.

Nach dem Duschen gehen die Zwei zum Frühstück. Das Personal arbeitet bereits im Hochdruck. Die Zwei müssen die Bar noch fertig bekommen. Die sieht recht zivil aus. In knapp zwanzig Minuten ist Alles erledigt.

Die Tür springt auf und Tim, ein Koch, bringt ihnen das Frühstück. Etela dankt ihm dafür. Sie zwickt ihn etwas in den Hintern.

"Das ist Tim. Ein Prachtkerl", sagt sie lüstern zu Karinka. Tim geht aber schnell wieder.

"Viel zu tun", entschuldigt er sich mit wenigen Worten.

"Du hast wohl Alle schon probiert?", fragt Karinka.

"Das ist mein viertes Jahr hier. Ich finde das natürlich. Wir suchen immerhin einen Partner."

"Das wird auch langsam Zeit. Wenn ich bedenke, wann unsere Eltern geheiratet haben."

"Du weißt ja. In der Mitte muss es passen. Der Rest kommt von allein."

Kaum ist das Brötchen bestrichen, öffnet sich die Tür. Ein Hausgast kommt rauchend in das Stübele.

"Guten Morgen. Hier ist der einzige Platz, an dem ich rauchen kann."

Er fragt nicht, ob es den Zweien passt. Zum Glück raucht er keine Zigarre, denkt sich Karinka. Zum Frühstück fände sie das etwas lästig.

"Ist die Straße zum Reschensee wieder frei?", fragt er.

"Das wissen wir nicht", antwortet Etela.

Karinka tritt sie unter dem Tisch. Ihr Augenspiel beginnt. Offensichtlich gefällt Karinka der Gast. Sie gibt ein Zeichen auf die Hose des Gastes. Etela zeigt ihr mit den Augen, er ist ein Stammgast. Ein Freund des Hauses.

"Gestern haben sie die Grenzen geschlossen", sagt der Gast. "Irgend ein Virus."

Die zwei Frauen reagieren erst mal nicht. Sie essen. Etela bekommt immer vier Frühstückseier. Die Köche haben sich darauf eingerichtet. Gita aß immer zwei und Etela auch.

Der Hausgast verabschiedet sich. Sehr wortreich. Die zwei Frauen nicken ihm freundlich zu.

Karinka beobachtet, wie Etela das Ei isst. Sie klopft mit dem Löffel die Spitze. Mit ihren Fingern zupft sie ein Loch durch die gesplitterte Schale. Jetzt schält sie die Spitze frei. Sie nimmt den Löffel. Den taucht sie in etwas Salz und sticht sich vorsichtig die erste Kostprobe vom Ei ab. Das Ei ist gut gelungen. Das Gelbe ist schön flüssig.

"Ist das dein morgendliches Sperma?", fragt Karinka.

Die Zwei lachen köstlich.

"Die Prozedur erinnert mich an Etwas", fügt Karinka zu.

"Jahrelanges Training", antwortet Etela und lacht mit vollem Mund. Das Eigelb zeigt sich auf ihren Lippen. Karinka küsst es ab.

"Du Ferkel!"

"Wir können uns noch etwas frisch machen. Bis zum Personalessen ist noch reichlich Zeit."

"Das frisch Machen meinst du?"

Karinka dreht die Zunge über ihre Lippen. Die Zwei nehmen die Brötchen mit.

"Wir haben selten so schöne Möglichkeiten", sagt Etela.

Offensichtlich scheint es in der Hauptsaison etwas strenger zu werden. Die Zeit der Nachtruhe verkürzt sich erheblich. Etela gesteht ihr, im Sommer kommt noch die Terrasse dazu. Und dort geht es sehr lange. In dieser Zeit hilft Clara mit im Stübele. Bei Jarosch.

"Die Zwei haben etwas zusammen", gesteht Etela – Karinka.

"Und Hubertus?"

"Das hörst du bei Gelegenheit im Zimmer von Lina."

"Alle Drei?"

"Das weiß ich nicht."

"Aber Ella und Sofia werden doch sicher nicht aus dem Zimmer gehen."

"Das bezweifle ich auch."

"Oh. Dann ist ja Hubertus gut versorgt."

"Ella sagt, Hubertus hätte ein schönes Thermometer."

"Ella kam mir schon auch etwas fiebrig vor."

"Wie meinst du das?"

"Ella wirkt etwas zerstreut. Ihr fällt ziemlich Viel aus der Hand. Sie ist auch etwas hyperaktiv."

"Du musst sie mal beobachten, wenn sie die Wäsche sortiert. Die Familienwäsche."

"Was ist da Besonderes?"

"Sie riecht immer an der Unterhose vom Chef."

"Nein!"

"Beobachte das mal."

Etela und Karinka sind in ihrem Zimmer angekommen. Bei den Zimmermädchen hören sie ein Stöhnen.

"Wie scheint, ist Hubertus da."

"Jetzt würde ich gern im Wäscheschrank stehen", sagt Karinka.

"Ella wirkt immer unberührt. Fast abweisend."

"Ella muss ich schon über ein Jahr nicht mehr trösten", bedauert Etela.

Im Zimmer angekommen, gehen die Zwei natürlich gleich duschen.

"Liebst du Frauen mehr oder Männer?", fragt Karinka.

"Seit dem du hier bist, dich."

"Ich höre in fast jeder Antwort von dir ein Kompliment."

"Du hast mich vollends gedreht."

Nach dem Duschen liegen die Zwei auf dem Bett. Es laufen die üblichen Filme. Karinka durchsucht ihr Handy. Eine Nachricht ist drauf. Aus Südtirol. Einladung zur Vorstellung. Etela stellt schnell den Laptop an und sucht den Betrieb.

"Der ist schön. Und groß ist er auch."

"Gefällt er dir?"

"Ja schon. Er sieht etwas besser aus als unserer hier."

"Du hast doch schon in Südtirol gearbeitet. Wie ist es dort?"

"Etwas wärmer als hier. Du kannst eine Freundin von mir anrufen. Sie ist dort."

Etela wählt die Nummer. Gelika nimmt ab. Sie ist auf einem Gästezimmer. Etela fragt sie, ob sie Karinka mal erklären kann, wie es in Südtirol ist. Sie gibt Karinka das Handy.

"Ich wollte von dir nur wissen, wo es dir mehr gefällt."

"In Österreich."

"Warum?"

"In Österreich bin ich eine Mitarbeiterin. Hier nicht."

"Erkläre mir das mal kurz."

"Die Chefs hier lieben die Leute, die sie am meisten betrügen, etwas mehr. Die Bedienungen und die Baristen."

Karinka schüttelt den Kopf.

"Zimmermädchen sind hier keine Kollegen. Sie sind minderwertige Putzkräfte. Jeder kann sie anstellen und ihnen Befehle erteilen. Prämien bekommen wir keine."

"Ja. Aber das sind eigentlich die wichtigsten Mitarbeiter."

"Sag das mal zu einem Chef hier."

Das Gespräch ist relativ kurz. Karinka wurde überzeugt. Trotzdem wollte sie den Betrieb mal sehen. Leider ist das nicht möglich. Die Grenze ist zu.

Die ersten Betriebe in Südtirol schließen.

"Da hast du eigentlich Glück, hier bei mir zu sein."

"Gibt es einen Weg, trotzdem dort rüber zu kommen?"

"Natürlich. Das hier ist und war eine Schmugglerhochburg. Ich rate dir trotzdem ab. Wir wissen nicht, ob die jetzt genauer nach schauen."

Etela stellt ihren Laptop um auf Liebesfilme. Sie hofft, damit Karinka etwas zu stimulieren. Ihre Hand rückt gleich anschließend auf Karinkas Bauch. Mit ihren Fingerspitzen ahmt sie Spinnenbeine nach.

Das gefällt Karinka. Sie macht das Gleiche bei Etela. Etela stöhnt. Als Aufforderung. Sie möchte mehr davon. Sie führt auch gleich das Handgelenk von Karinka. Tiefer. Sie hält kurz inne. Nach einer Minute führt sie die Hand wieder. Bis zum Näschen des Nestes. Karinka spürt eine warme Feuchtigkeit. Die Spinne wechselt jetzt die Geschwindigkeit. Ein Bein scheint sie nachzuziehen. Und schon stöhnt Etela. Ein gewaltiges Zucken begleitet das Stöhnen. Etela dreht sich um und will mit den Kopf zwischen Karinkas Beine. Karinka gibt nach. Und schon spürt sie die Zunge Etelas. Die streicht den Oberschenkel entlang in Richtung Schritt. Kaum ist sie in der Leistenbahn, fängt Karinka schon an zu stöhnen. Karinka will Etela etwas anregen. Und Etela lässt sich reizen. Sie setzt jetzt die Lippen mit voller Wucht ein. Etelas Zunge findet ein kleines Näschen. Und dieses Näschen bewegt sie recht zügig zwischen den Lippen hin und her. Karinka bekommt einen Stromschlag, der sie stark zittern lässt. Etela kommt mit ihrem Kopf wieder zu Karinkas Hals. Sie küsst den Hals, den Mund und spielt mit ihren Fingern weiter in Karinkas Nest. Einen Finger gräbt sie im Anus ein. Der Honig aus Karinkas Nest, bringt einen leichten Eintritt. Karinka entspannt den Muskel. Der scheint zu rufen – komm rein.

Das Telefon klingelt. Das Haustelefon. Die Zwei erschrecken leicht.

"Was wird das jetzt?", ruft Karinka nach ihrem vierten Orgasmus.

Etela nimmt ab.

"Clara hat zur Personalversammlung gerufen. Wir müssen hin. Es gibt auch zu Essen."

Karinka wackelt noch etwas schwankend zur Dusche. Beide duschen zusammen. Sie reiben ihre Körper mit Seife aneinander und waschen sich dabei gegenseitig die die Liebesnester.

"Hör auf! Ich komme schon wieder!", ruft Karinka.

Etela tut nicht dergleichen. Sie erhöht die Geschwindigkeit.

Es klingelt noch einmal. Die Zwei sind schon beim Frottieren. Etela nimmt ab und ruft,

"Wir kommen!"

Karinka muss lachen und steckt Etela an mit ihrem Gelächter. Die Zwei ziehen sich leger an. Den Trainingsanzug. Ohne Unterwäsche.

Kaum sind sie im Personalraum angekommen, werden sie lächelnd empfangen.

"Haben wir gestört?", fragt Clara und lacht herzhaft.

"Du hättest uns auch persönlich wecken können", antwortet Etela. Clara weiß schon, was sie meint.

"Ich muss Euch mitteilen, die Österreichischen Hotels müssen geschlossen werden."

Eine rege Diskussion setzt ein. Die Frage, wie es weiter geht, steht als Erste an.

"Die lassen Euch nicht mal nach Hause. Die Grenzen sind dicht für Ungeimpfte."

"Was machen wir jetzt?", fragt Etela.

"Wir haben noch ausreichend Vorräte für uns. Wir warten erst Mal ab."

"Ist denn heute das Stübele noch geöffnet?"

"Wir werden heute eine Art Abschiedsfeier für unsere Stammgäste organisieren. Das feiern wir im Speisesaal gleich am Anschluss."

Es gibt noch viele Fragen.

Zum Mittag hat die Küche etwas Besonderes gekocht. Grillhähnchen und Pommes. Dazu haben die Köche auch noch Haxen mit ein gehängt. Clara erwartet eigentlich noch eine Lieferung. Sie geht davon aus, die noch zu bekommen.

Einige Gäste verlassen das Hotel schon. Hubert hat viel zu tun mit den Abrechnungen. Es gibt reichlich Beschwerden. Auch Reklamationen. Einige wollen ihr gesamtes Geld zurück. Die Unversicherten.

Die einheimischen Kollegen gehen auch schon. Sie melden sich arbeitslos.

Nach dem üppigen Personalessen müssen die Zwei schnell das Stübele reinigen. Heute ist das etwas mehr Arbeit. Die enttäuschten Arbeiter haben ihrem Frust freien Lauf gelassen. Etela und Karinka packen sich jeweils ein Hähnchen und eine Haxe ein. Sie möchten auf dem Zimmer essen. Die Brötchen sind frisch. Und zahlreich. Die abgereisten Gäste haben wahrscheinlich die Brötchen des Vortages mit genommen. Der Service legt diese Brötchen zuerst aus. Natürlich etwas aufgebacken. Beim Gehen treffen die Zwei – Clara.

"Ich habe einen Plan, wenn die Schließung länger dauert als erwartet. Ich komme dann mal zu euch, um den zu besprechen."

Etela wird hellhörig. Karinka auch. Clara küsst Etela. Etela ahnt, was Clara vor hat.

Kaum sind die Zwei auf dem Zimmer, schalten sie ihr Kino ein. Gegessen wird im Liegen. Fast wie im alten Rom. Etela spreizt die Schenkel vom Hähnchen und simuliert einen Akt.

"Ein Schwanz fehlt", sagt Karinka lachend.

"Der liegt in meinem Schrank", antwortet Etela.

"Den werden wir sicher noch ausprobieren."

"Den Einfachen oder den Doppelten?"

"Du hast den auch doppelt?"

"Für Vorne und Hinten."

"Ach so meinst du das?"

"Das gibt den vollen Genuss."

"Vibriert der?"

"Aber sicher. Ohne Vibration bleibt doch viel zu viel Handarbeit. Ich habe nur zwei Hände."

Beide lachen.

"Medusa bist du also nicht?"

"Wenn ich dich nehme, darfst du auch Medusa zu mir sagen. Ich schaue dich an und du wirst sofort wehrlos."

"Später. Zuerst kommt Clara."

Tatsächlich klopft es an der Tür. Clara ist da.

"Ich habe einen Plan. Wenn die Schließung länger dauern sollte als erwartet."

Clara fällt sofort die leichte Bekleidung der Zwei auf.

"Uns drücken ja auch ein paar Darlehen. Wir müssen noch zweihundert Tausend bezahlen."

"Wird das nicht gestundet?"

"Bis jetzt gibt es keine Entscheidung."

"Hubertus kennt zwei Gäste, die betreiben Sexportale. Ein Freund von Hubertus kann uns die Software dazu einrichten."

Etela spitzt die Ohren.

"Das machen unsere Frauen zu Hause."

"Ja? Dann könnten wir das auch bei uns in den Hotelzimmern tun."

"Das scheint erst Mal besser zu sein, als zu hungern", antwortet Karinka.

Etela ist begeistert davon.

"Wir sind eigentlich viele Mitarbeiter. Das könnte funktionieren."

"Wir müssen das mit Allen beraten", sagt Clara.

"Willst du mit machen?", fragt Etela.

Etela kennt Clara. Sie hatten schon Sex zusammen. Etela hat das Karinka bisher nicht erzählt. Jetzt ahnt es Karinka.

"Bei mir geht das wahrscheinlich nur maskiert."

"Das können wir schon verkraften", lacht Etela.

"Das Schönste von dir ist ja sichtbar."

Clara bedankt sich für das Kompliment. Clara ist immerhin eine Frau, Mitte der Vierziger. Etela hat sie früher einmal überrascht beim Duschen. Sie sollte die Privatwohnung putzen. Bis jetzt überlegt Etela, ob das Clara vorsätzlich so eingerichtet hatte. Bei dem Angebot, kommt sie zu der Überzeugung – ja. Gastronomen sind immerhin Menschen, die dafür zu wenig Zeit haben. Sie stehen immer unter Druck. Etela konnte Clara leicht verführen. Nach Etelas Behandlung wurde Clara bedeutend ausgeglichener. Sie hat ihre Souveränität zurück bekommen. Die hatte wegen der Kredite stark abgenommen. Zweifel bekamen zeitweise die Oberhand.

"Wann kommst du denn zum Training?"

Karinka muss lachen. Clara lacht mit.

"Heute geht es nicht mehr. Aber morgen."

Etela greift in die Schublade ihres Nachttisches. Sie holt einen schönen weichen Doppelten heraus und schwingt ihn.

"Wir warten."

Dann stellt sie die Vibration ein. Ein feines Summen füllt den Raum.

"Oh ja", stöhnt Clara und lacht.

"Die besten zwei Männer in Tirol. Kein Murren, keine Fahne."

Clara hasst Alkohol. Hubertus muss leider zu oft den Gesellschafter spielen. Und das schlägt gewaltig auf die Potenz. Die Zwei treffen sich leider zu selten in einem günstigen Moment. Viel zu selten. Clara wurde deswegen, oft, ziemlich ruppig.

Bei Etela hat Clara binnen kürzester Zeit, zehn Orgasmen bekommen.

"Weltrekord", hat Etela ihr ins Ohr gestöhnt.

"Ich war kurz vorm Verhungern", hat sie geantwortet.

Restlos erschöpft.

"Ich kann jetzt zwei Tage nicht sitzen", fügte sie noch erfüllt – lachend dazu.

"Das ist alle Mal besser, als bei jedem Schritt, zwei Zehntel Sperma zu verlieren", hat ihr damals Etela geantwortet.

"Mit dem Öl in der Muschi fiel mir das Treppen steigen sogar leichter."

Die Zwei scheinen sich an gute Zeiten zu erinnern.

Alle Drei lachen herzhaft.

"Wie ist denn Karinka", fragt Clara.

"Tutto fare", antwortet Etela.

"Morgen kannst du das bewundern."

Karinka bekommt spitze Ohren.

"Redet ihr über mich?"

"Vorfreude", antwortet Clara.

Etela streichelt über Claras Hintern.

"Schön weich. Geschmeidig. Ich könnte den gleich hier küssen."

"Bis Morgen musst du warten. Ich leider auch."

Clara geht blitzartig auf die Bettseite von Karinka. Sie zieht die Trainingshose auf der Bauchseite ab.

"Wunderschön", stöhnt sie.

Karinka bemerkt das Interesse. Sie dreht sich um.

"Und das hier?"

Clara zieht auch auf dem Hintern die Hose ab.

"Mein Gott. Das Paradies."

Sie küsste den Hintern.

"Nach Rosen duftet der auch noch."

Karinka reagiert schnell. Sie greift Clara in den Schritt.

"Eine dicke Muschi!", ruft sie.

"Das hat uns noch gefehlt."

Die Drei lachen lüstern.

"Hast du noch deine Filme?"

Etela sagt ihr, sie hat jetzt bedeutend bessere.

Clara kann sich schlecht trennen von den Zweien.

Nach dem Abschied von Clara, essen die Zwei weiter. Sie schauen einen Spielfilm an. Zwei Stunden können sie noch schlafen. Das werden sie auch brauchen. Die Abschiedsfeier geht sicher sehr lange.

Nach ihrer Tagesruhe, gehen die Zwei zu ihrem Dienst. Und der beginnt gleich mit einer Jause. Clara hat sich entschieden, im Stübele eine Jause einzurichten. Das Vor- oder Abschiedsessen. Die Reste des Vortages sollen an den Mann gebracht werden. Es gibt reichlich ungeplante Abreisen. Die Vorbereitungen der Küche für das Menü, sind jetzt übrig.

"Wenn die das jetzt bekommen, haben die heute Abend weniger Hunger", sagt Etela zu Karinka.

"Was gibt es denn heute Abend?"

"Irgend Etwas mit Rindsfilet."

"Das wird für uns ein Feiertag."

"Ich rede mal mit Tim. Vielleicht ist Etwas übrig für uns."

Gäste, die erst am kommenden Morgen abreisen, sind geblieben. Auch die bekannten Stammgäste. Gäste von der Straße sind nicht mehr zugegen. Wahrscheinlich müssen sie in ihrem Hotel oder zu Hause bleiben.

In Südtirol werden die Menschen bereits zu Hause eingesperrt. Sie dürfen sich im Ort bewegen. Für Einkäufe. Auch auf dem Grundstück. Sogar auf dem eigenen Balkon. Radfahrer dürfen nackt fahren. Das ist Sport. Und Sport treiben ist erlaubt. Motorsport natürlich nicht. Das ist kein Sport. Nur dem Namen nach. Karinka kann das nicht verstehen.

"Die Motorradfahrer sind doch geschützt. Mit Vollhelm, Stiefel, Motorradkombi und Handschuhen", sagt sie.

"Die faschistische Diktatur wird vorbereitet", antwortet Etela.

"Das riecht nach Krieg", sagt Karinka.

"Wir werden uns um unser Überleben kümmern", antwortet Etela. "Nach Hause können wir nicht."

"Du meinst das Angebot von Clara?"

"Aber sicher. Mit uns gibt das sicher keine Schlagzeilen. Uns kennen nur ein paar Hausgäste."

"Und schön ist es auch. Weil wir uns kennen."

"Machen wir es wie die Firmen. Wir werden die Not zum Geschäft machen. Steuerfrei."

Im Stübele angekommen, steht schon ein Teil des Buffets. Clara ist ganz aufgeregt. Trotzdem sehr ruhig. Hubertus wirkt etwas ausgeglichener. Ein leichtes Grinsen ist auf seinem Gesicht.

"Ella hat's ihm gegeben", flüstert Etela.

Karinka lacht. Clara hat das bemerkt. Sie schaut zu den Zweien.

"Morgen kommt schon mein Freund und richtet uns die Zimmer ein."

"Hoffentlich sind wir dann wieder nüchtern", antwortet Etela.

"Schau einfach die Frauen unserer Stammgäste an. Das wirkt Wunder."

"Hubertus wirkt recht ausgeglichen."

"Er war bei Ella und Lina."

"Du weißt das?"

"Natürlich. Mich freut das sogar. Sonst schwitzt er den ganzen Tag. Und er trinkt jetzt weniger."

"Kommt Jarosch heute vorbei?"

"Du weißt aber wirklich Alles, Etela."

"Wir freuen uns auch. Jarosch wirkt in letzter Zeit ziemlich friedlich."

"Vielleicht liebt er das Weiche?", fragt Karinka.

"Du Schlimme", zischt Clara. Sie streichelt dabei Karinkas Hintern. Sie macht das sehr geschickt. Karinka zeigt gleich eine Reaktion. Die Brustwarzen werden steif.

"Jetzt kannst du kassieren gehen."

Clara lacht. Sie drückt ihr die Brieftasche in die Hand.

"Das Geld ist abgezählt. Du haftest als Zahlkellner."

Karinka freut sich. Endlich darf sie kassieren. Jetzt, wo keine Gäste mehr da sind. Sie findet das schade.

"Keine Angst. Du wirst die Brieftasche noch brauchen."

Clara streichelt ihr über den Kopf.

Beim Bedienen bekommt Karinka das übliche Trinkgeld. Manchmal auch einen Klaps auf den Hintern. Auch wieder Scheine in den Ausschnitt des Dirndls. Dort sammelt sich heute bedeutend mehr Geld. Begleitet von Angeboten. Karinka lehnt nicht ab. Sie vertröstet auf später. Zwischen den Scheinen befinden sich Zettel mit Zimmernummern. Sorgfältig eingefaltet. Sie fragt sich gerade, was deren Frauen tun. Sollen die zuschauen? Mitmachen? Ausgehen? Eigentlich müsste sie das in Erfahrung bringen. Einfach am Tisch fragen? Das verschiebt sie auf später. Wenn der Alkohol etwas wirkt.

Die Abschiedsfeier wird feucht. Feuchter als gedacht. Clara freut sich über die letzten Einnahmen. Die braucht sie für die Bedienung des Darlehens.

"Wir werden zusammen noch das Sparschwein schlachten", sagt sie zu Karinka.

"Welches Sparschwein?"

"Das, für das Trinkgeld. Das steht an der Rezeption. Jarosch hat auch eins."

"Ich muss erst Mal mein Geld aus dem Ausschnitt nehmen. Es fängt langsam an zu kleben."

"Wir gehen mal auf die Toilette vom Personal."

Die Zwei gehen zusammen in Richtung Toilette. Jarosch schaut den Zweien hinterher. Er gibt Etela ein Zeichen mit den Augen. Etela muss lachen.

Clara nimmt Karinka aber mit ins Büro.

"Hier kannst du dein Geld zählen. Die Toilette ist kein guter Platz dafür."

"Wo ist Hubertus?"

"Er ist bei Jarosch."

Karinka dachte sich das. Sie hat Hubertus nur nicht bemerkt.

Karinka öffnet die Schnur. Die Scheine purzeln zu Boden und auf den Schreibtisch. Clara staunt.

"Beliebt bist du aber schon. Ziemlich beliebt, würde ich sagen."

"Bekommen das die Anderen nicht?"

"Vergleiche das mal mit Etela. Etela wird viel weniger haben als du."

"Wie viel hast du denn im Ausschnitt?"

Clara lüftet ihren Ausschnitt. Drei Scheine purzeln zu Boden. Große Scheine. Sehr große Scheine.

"Du hast richtiges Geld am Herzen. Bei mir ist es dagegen eine Papiersammlung."

Clara muss lachen. Nach dem Zählen, wissen es die Zwei. Karinka hat fast vierhundert Euro eingenommen. Clara hat das mit drei Scheinen übertroffen.

"Musstest du dafür Etwas tun?"

"Ja. Etwas Handarbeit auf der Toilette."

"Du hast Denen das Ding bei Pinkeln gehalten?"

"Ich hab Denen das Ding abgeschlagen. Aber richtig."

"Da sieht man mal, für was Toiletten gut sind. Besteht da jetzt keine Rutschgefahr?"

"Hubertus kümmert sich darum."

"Hubertus weiß das?"

"Natürlich. Einer muss die Darlehen verdienen."

"Geschäft vor Ethik?"

"Falsch. Geschäft mit Ethik."

"Verstehe ich da Etwas falsch?"

"Wir Zwei arbeiten für diesen Betrieb. Mit Euch. Für unsere Schulden. Ihr bekommt etwas Lohn. Später – Prozente. Für uns steht der Betrieb auf dem Spiel. Unser Zuhause."

"Wir werden zusammen kämpfen", sagt Karinka.

"Vergeß aber deine Familie nicht."

"Ich überweise immer Tausend. Das habe ich versprochen."

"Hast du einen Führerschein?"

"Ja. Das haben wir gleich in der Schule gemacht."

"Das nenne ich mal Bildung. Ich trockne dir mal deine Brust ab."

"Das kann ich auch selbst."

"Aber sicher nicht so gut wie ich",antwortet Clara und lacht. Clara wechselt gleich ihr Dirndl mit. Sie trägt tatsächlich keine Unterwäsche. Karinka bekommt jetzt die Bestätigung der Aussage über das Trinkgeld.

"Du hast ja Nichts drunter."

"Wenn ich die Männer abschlage, wollen die gern etwas Fleisch in der Hand haben. Frauenfleisch."

"Ah. Dann geht es schneller."

"Manchmal zu schnell. Auf dem Dirndl landet oft ein Spritzer."

Beide lachen. Clara kommt mit einem feuchten Tuch. Sie reibt die Brüste von Karinka. Karinka wird gleich fester an der Brust.

"Schön?"

Karinka lässt sich nicht zwei Mal fragen. Sie greift Clara gleich ans Schambein. Feucht.

"Hier kannst du auch mal Frottieren", sagt sie lachend zu Clara.

"Danach", stöhnt Clara.

"Du kommst aber recht schnell. War Jarosch etwas nachlässig?"

"Jarosch darf bei mir nur die Kellerpforte benutzen. Ich nehme keine Pille."

"Tut das nicht weh?"

"Du musst nur gut ölen."

"Aber das Riesending."

"Im Rosettchen wird der etwas passender."

"Gut, dass ich das mal erfahre."

"Bei deiner zukünftigen Arbeit wirst du das schnell lernen."

"Ich freue mich schon irgendwie darauf. Spaß und Geld."

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